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  • Lea Johanna Gmeiner

Gedanken zur Atomkraft

Seit 1990 benutzen wir Kernenergie. In unserer Stromversorgung macht Kernenergie aktuell 10,15 Prozent aus, das sind vier Prozent weniger als 2006. In der EU deckt Kernenergie ca. 25 Prozent der Versorgung ab. 2020 waren 447 Reaktorblöcke in Betrieb. Tatsächlich ist Atomstrom von den Todesopfern her eine der sichersten Arten, Strom zu erzeugen. Es sind nur 90 Todesopfer bekannt. Allerdings sind die Todesfälle durch Krebs nicht mitgezählt, da sich nicht feststellen lässt, ob diese wegen Verstrahlung erkrankt sind. Atomstrom ist ein sehr teurer Strom. Er kostet 13 Cent pro Kilowatt, das ist vier Cent teurer als erneuerbare Energie. Wir dürfen nicht vergessen, er ist sehr langsam und braucht zu lange, um einsetzbar zu sein. Auch ein wichtiges Thema ist der Abfall. Im Moment benutzen wir 5% des Urans für die Energie. Die restlichen 95 Prozent sind so genannter Atommüll. Atommüll strahlt ca. eine Million Jahre weiter. Recyclen ist keine Option, da das zu aufwendig und zu preisintensiv ist. Es sind gerade neue Reaktoren in Planung. Sie sind kleiner als die davor und haben deswegen auch weniger Leistung. Sie sind schlussendlich sicherer als die alten, da sie, sollten sie überhitzen, selbst abschalten und sich herunterkühlen. Mit den neuen Reaktoren soll nicht nur die Sicherheit erhöht werden, nein. Auch der Müll soll reduziert werden. Diese neuen Reaktoren benutzen 90 Prozent des Materials und es bleibt nur zehn Prozent Müll übrig, der von 0-100 Jahre lang strahlt. Seit Neuestem wird Kernenergie als nachhaltig bezeichnet. Ich bin der Meinung, wir haben über die Atomkraft zu früh geurteilt und mit den neuen Reaktorblöcken sollten wir ihr noch eine Chance geben. Aber ich würde nicht so weit gehen und sie als nachhaltig bezeichnen. Jede 1., 2. oder dritte Chance ist ein Risiko. Trotzdem, ohne Risiko würde es nicht funktionieren. (Quelle: Wikipedia)


Lea Gmeiner





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