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Vielfältige neue Eindrücke

  • Autorenbild: Marion Hechenberger
    Marion Hechenberger
  • 11. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Okt. 2025

Heute ging es die Nordmazedonien-Truppe etwas gemächlicher an. Samuel, Mattheo und David marschierten morgens ins Städtchen, um für uns alle ein wirklich feines Frühstück zu besorgen. Schwer beladen mit Müsli, Früchten, Joghurt, Brot und anderen Lebensmitteln kehrten sie von ihrem Einkauf zurück, sodass die Langschläfer sich an einem reichhaltigen Buffet bedienen konnten. Derart gestärkt, machte sich bald die ganze Gruppe auf den Weg, um sich im Zentrum von Krushevo mit Proviant für den morgigen Projekttag einzudecken und auf die Suche nach einer Postkarte zu begeben. Letzteres war gar nicht so einfach. Außer uns scheint kein Mensch mehr Postkarten zu schreiben…

Am Nachmittag freute wir uns über die Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Andre, unser bewährter Erasmus+-Guide und Sohn von Partnerlehrer Dragan, führte uns zu einem künstlichen See, den Fischer aus ganz Mazedonien schätzen, weil sie dort auf einen reichen Fang hoffen können. Heute wurde gerade eine Fischerei-Meisterschaft ausgetragen. Unser Ziel war allerdings der idyllisch gelegene Pferdehof gleich nebenan. Wer wollte, konnte den See auf dem Rücken eines Pferdes umrunden – für einige von uns war dies das erste Mal, dass sie sich in den Sattel schwangen. Danach managte unser Tennis-Profi Samuel die Spiele auf dem nahegelegenen Tennisplatz. Gekonnt stellte er die Teams zusammen, sodass sich auch die Anfänger unter uns für den Tennissport begeisterten. Am Fußballplatz gleich daneben mischten sich vor allem Collin und Cedric derart engagiert unter die Fußball-Jugend aus dem Ort, dass sie völlig vergaßen, dass sie eigentlich ja auch noch Tennisspielen wollten…

Auf dem Heimweg zeigte uns Andre noch das Ilinden-Denkmal, welches an den Aufstand der nordmazedonischen Bevölkerung 1903 gegen das Osmanische Reich erinnert. Wir hatten dieses spektakuläre Bauwerk bereits festlich illuminiert als Konzertkulisse erlebt. Doch nun erfuhren wir außerdem, dass Schulklassen aus ganz Nordmazedonien das Denkmal besuchen, um dort mehr über die Geschichte ihres Landes zu lernen. Erstaunt stellten wir fest, dass der futuristisch anmutende Bau bereits mehr als fünfzig Jahre alt ist.

Einen gelungenen Abschluss dieses Tages bildete der Besuch in einem traditionellen mazedonischen Restaurant, dessen fröhliche Atmosphäre sich allein schon aufgrund der lauten Musik deutlich von dem unterschied, was wir von daheim kennen.

Morgen fahren wir mit Schülerinnen und Schülern aus Sweto Mitrani und Bucin nach Ohrid. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet und werden für diesen Ausflug wieder super-früh aufstehen…




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