"Eine Kooperation der Generationen und Disziplinen, die darauf abzielt, Lösungen entstehen zu lassen und einen Unterschied zu machen."

 
peer to peer _all 2.jpg

PEER TO PEER AUSBILDUNG

Am 3. Juni 2021, schlossen wir das erste makingAchange-Training (IIASA) in Kooperation mit dem jung&weise-Programm (Welt der Kinder) ab.

39 junge Leute aus fünf Regionen und Schulstandorten trafen während der vergangenen Monate mit Forscher:innen des Netzwerks Climate Change Centre Austria zusammen. Am Fronleichnamstag konnten die jungen Leute nach vielen Zoom-Konferenzen persönlich mit Forscher:innen und Vertreter:innen der Praxis arbeiten und damit auch den ersten Qualifizierungsteil abschließen. Ausgehend von der Inatura gelang ein reichhaltiger Austausch, die Grußworte der Stadt Dornbirn überbrachte Stadtrat Alexander Juen. Ab Mittag erkundeten wir die Versuchsfläche des Programms Would2050, den Werkraum Bregenzerwald und den Simma-Hof.

 

Am 3. Juni wurde der Abschluss forschungsseitig von Beate Apfelbeck (Univ. Salzburg) und Heribert Insam (Universität Innsbruck), praxisseitig von Kaspanaze und Luzia Simma, Konstantin Eberle (Fridays for Future), Raphael Fetz, Stefan Mayer, Thomas Rüscher und Dorothee Glöckle begleitet. Das ORF-Team mit Markus Stachl bereitet einen Fernsehbeitrag zum THEMA vor. Viele Menschen wirkten zusammen, um diese Qualifizierung zu ermöglichen — eine Kooperation der Generationen und Disziplinen, die darauf abzielt, Lösungen entstehen zu lassen und einen Unterschied zu machen. Die Namen sind Programm: makingAchange (CCCA und IIASA) in Kooperation zwischen den Generationen, jung&weise und mit Weitblick — einen Unterschied machen für eine Welt der Kinder, in und für die Regionen und das globale Zusammenspiel.

peer to peer _zeugnis sw.jpg
peer to peer _hello sw.jpg

Geleitet wurde das Programm von Thomas Schinko und Magdalena Tordy (IIASA) in Zusammenarbeit mit Carmen Feuchtner (Welt der Kinder). Diese Kooperation stieß der Netzwerkpartner Weitblick an (Matthias Mittelberger und Christian Kathan). Das Training baute auf den Anliegen der jungen Leute selbst auf. Begleitet von Carmen Feuchtner, Olivia König, David Feuchtner (Welt der Kinder) sowie Sylvia Kink-Ehe (youngCaritas) und Elke Martin (Stand Montafon) wurden initial Themenbereiche, Fragen und Anliegen erfasst, um diese in der Folge gut informieren und als Grundlage für gut orientierte Lösungen einsetzen zu können. Die Zusammenarbeit mit den Forscher:innen ermöglichten Helga Kromp-Kolb und Thomas Schinko: Die Einführung in die komplexen Fragen des Klimawandels übernahmen Helga Kromp-Kolb (BOKU Wien), Thomas Schinko (IIASA) und Hans Stötter, Fragen der Ernährung und der Nutzung von Ressourcen setzten Marianne Penker und Christina Gugerell (BOKU Wien) auseinander, Roman Hoffmann (Wittgenstein Centre for Demography) zeigte Wirkungen des Klimawandels auf Migration auf, Fragen der Mobilität und Energie klärte Gabriel Bachner (TU Graz). Das makingAchange-Training ist Teil eines Forschungsprojekts, für das Format des Curriculums verantwortlich zeichnete Thomas Schinko und Magdalena Tordy (IIASA) in Zusammenarbeit mit Carmen Feuchtner (Welt der Kinder). Die Organisation teilten sich Magdalena Tordy und Carmen Feuchtner. So wirkten viele Menschen zusammen, um 39 jungen Leute aus fünf Teilen Vorarlbergs und von fünf Schulstandorten diese Qualifizierung zu ermöglichen — eine Kooperation der Generationen und Disziplinen, die darauf abzielt, Lösungen entstehen zu lassen, und dazu beizutragen, dass ein Unterschied gemacht werden kann … makingAchange, jung&weise, mitWeitblick in und für die Regionen und für eine Welt der Kinder.

 

Den Anstoß für das Forschungsprojekt gab die Bewegung Fridays for Future. Komplexe Herausforderungen verlangen nach systemischen Antworten. In Vorarlberg stehen die Aussichten gut, tatsächlich in Umsetzungsschritte zu finden: Hier kann auf vielen Jahre Aufbauarbeit in der Kinder- und Jugendbeteiligung angeschlossen werden. Das Büro für Beteiligung und freiwilliges Engagement beim Amt der Vorarlberger Landesregierung fördert solche Initiativen, die Region Walgau, der Stand Montafon und die Stadt Bregenz kooperieren mit dem Programm jung&weise, die Stadt Dornbirn gehört zu den ersten Kommunen, in denen Kinderbeteilung gestartet werden konnte. Umsetzungsschritte sind bereits unterwegs, so legten die jungen Leute am BG Blumenstraße und an der SGL Ludesch einen Schulgarten an, begleitet von Ali Huber, Max Dreier und David Feuchtner sowie Sylvia Kink-Ehe (youngCaritas). Am BORG kooperieren die jungen Leute mit Raphael Fetz von der Versuchsfläche des WOULD2050 und mit der KLAR!-Region, auch im Walgau ist die Kooperation mit der KLAR!-Region unterwegs. Im Montafon sind die Teens aus dem Training ausgehend vom Bartholomäberg aktiv und bereiten eine Zusammenarbeit in der Kommunikation und Vermarktung zwischen jungen Leuten und den Bio-Bauern des Tals vor, begleitet von Elke Martin (Stand Montafon). Am BG Dornbirn ist eine Kooperation der jungen Leute mit der Volksschule Dornbirn in Vorbereitung. Das sind nur einige wenige Beispiele von Wirkungsfeldern.

 

Das makingAchange-Training orientiert diese Lösungen mit den fachlichen Grundlagen. Die Kooperation rund um das Training makingAchange löst ein vielfältiges Zusammenwirken aus. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir uns vor allem mit der Frage beschäftigen, wie diese Kooperationen in für junge Leute nachvollziehbare Abläufe finden können: Erwachsenenseits wollen wir alle dazu beitragen, dass die jungen Leute darin unterstützt werden, ihren Teil zum erwünschten und notwendigen Wandel, im Kontext der Klimakrise ihre Lösungen beitragen zu können.

(c) Fotos: David Feuchtner, Welt der Kinder; Text: Carmen Feuchtner, Welt der Kinder